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Aushärten

Beim Aushärten oder auch Ausscheidungshärten handelt es sich um eine Methode zur Wärmebehandlung, um die Härte – d.h. den mechanischen Widerstand des Werkstoffes gegenüber einem härteren Prüfkörper – sowie die Festigkeit, die wiederum den mechanischen Widerstand beschreibt, die ein Werkstoff infolge einer plastischen Verformung oder Teilung entgegenbringt, von Legierungen zu erhöhen.

Legierungen sind bekanntlich metallische Werkstoffe, die aus mindestens zwei Elementen bzw. Stoffen bestehen, dessen Löslichkeit bzw. Aufnahmefähigkeit von mehreren Aspekten abhängt: Art und Anzahl der Legierungselemente, relative Masse zur Gesamtmasse des Stoffgemischs und der Temperatur.

Wird die Temperatur abgesenkt, sinkt auch die Löslichkeit der Legierungselemente bzw. des Stoffgemischs. Zunächst wird also die Legierung solange erhitzt bis sich alle zur Ausscheidung erforderlichen Stoffe lösen. Im Zuge des Abschreckens, wobei der Werkstoff eine plötzliche Abkühlung erfährt, bildet sich eine gewisse Kristallstruktur, die den Werkstoff zwar härtet, jedoch auch brüchig werden lässt.

Durch anschließendes Auslagern kann die Diffusion der Elemente, die auf der thermischen Eigenbewegung der Teilchen basiert, nachgeholt werden, d. h. der Werkstoff erhält aufgrund einer erneuten thermischen Behandlung eine optimale Stoffstruktur.

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