_Re­torten­ofen

Diese Ofen-Bauform kommt bei der Wärmebehandlung von Metallen zum Einsatz. Besonders geeignet ist sie für Thermoprozesse, deren Durchführung eine definierte Atmosphäre voraussetzt wie etwa Nitrieren , Sintern , Tempern oder Löten bzw. Vorwärmen.

Ein Retortenofen wird als waagerechter, sowie senkrechter Apparat gebaut. Ausgestattet mit einer hermetisch verschlossenen Retorte, kann das zu behandelnde Werkstück ohne Beeinträchtigung durch Luftsauerstoff oder Brennerabgase erhitzt werden und mittels Zuführung diverser gasförmiger oder flüssiger Elemente in seinen Merkmalen beeinflusst werden, sodass eine optimale Stoffstruktur erzielt wird. Die Erwärmung funktioniert dabei elektrisch durch eine Widerstandsheizung oder einen Gasbrenner.

Die gasdichte Retorte dieser Ofen-Bauform besteht aus hochhitzebeständigem Stahl. Die Beheizung der Werkstücke erfolgt in der Regel elektrisch durch eine Widerstandsheizung oder durch Gasbrenner. Retortenöfen eignen sich für die Behandlung von Metallen mit Verfahren, die wie oben erwähnt, eine definierte Atmosphäre erfordern wie Nitrieren, Sintern, Anlassen oder Löten aber auch für Materialien wie Glas oder Keramik sowie zum Glühen von Weicheisenschrot, das in der Jagd als Munition eingesetzt wird.

Branchenlösungen des Retortenofen

Gasnitrieren
Sintern
Tempern
Vorwärmen-Löten

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