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Mehrzweckkammer-Ofen

Bei dieser Ofen-Bauform handelt es sich um eine indirekt beheizte gasdichte Anlage, die eine Wärmebehandlung der Werkstücke durch Verfahren wie etwa Glühen, Karbonitrieren, Aufkohlen, Einsatzhärten oder auch Blankhärten ermöglicht.

Ein solcher Kammerofen verfügt über eine Kühl – und Härtekammer. Der zu behandelnde Werkstoff wird nachdem er Eingang in den Ofen gefunden hat, in einem Chargierkorb über einen Rollengang auf den in der Kühlkammer nächsten Rollengang platziert. Die äußere Tür wird verschlossen und die Kühlkammer mit Schutzgas gefüllt, das öffnet wiederum die feuerfeste Schleusentür, die zwischen Kühlkammer und Ofenraum liegt und die Werkstücke werden erneut über einen Rollengang in den Ofen befördert, wo sie von Stahlrohren bzw. Heizwiderständen erhitzt werden.

Ein Umwälzer sorgt für die Zirkulation der Gasatmosphäre. Nachdem die Erhitzungs – und Diffusionszyklen abgelaufen sind, wird die feuerfeste Schleusentür geöffnet und die Werkstücke werden über einen Rollengang direkt in die Kühlkammer auf eine Hub – und Senkbühne gezogen. Diese Plattform taucht die Werkstücke in das Härtemedium und vollzieht somit die Härtung.

Im unteren Teil der Kühlkammer befindet sich eine Abschreckwanne, in welcher die Werkstücke isoliert gehärtet werden. Die gleichbleibende Temperatur der Härteflüssigkeit wird durch eine Umwälzpumpe realisiert. Die Kühlkammer kann durchaus mit einem Umwälzer ausgestattet werden somit können die aufgekohlten Elemente ohne Härtung abgekühlt werden. Nach dem Härten werden die Werkstücke über einen Rollengang nach draußen auf den Beladungs-Rollengang befördert.

Äußerst praktisch ist es, die Kühlkammer mit zwei Kammern auszustatten, da hierdurch ein energie – und zeitsparender Betrieb der Ofenanlage gewährleistet werden kann, indem während des Abkühlens einer Ladung von Werkstücken eine nächste bereits zur Wärmehandlung in den Ofen befördert wird.

Der Mehrzweckkammer-Ofen ist daher eine enorm effiziente Konstruktion, die bestens zur Durchführung komplexer Thermoprozesse geeignet ist. Eine solche Anlage kann durch diverse technologische Elemente wie etwa einen Rollentisch zur Chargenvorbereitung, Manipulator-Wagen, Waschmaschine, Vorwärmofen, Anlassofen, Tiefkühlvorrichtung aufbereitet werden.

Ein Mehrzweckkammer-Ofen kann elektrisch oder gasbeheizt sowie manuell bzw. vollautomatisch ausgeführt werden und eignet sich für die Wärmebehandlung von Massenfabrikaten aus Stahl (Teile, Maschinenelemente etc.) sowie aufeinander folgender Chargen bzw. Ladungen, jedoch in verschiedenen Gasen (z.B. Blankglühen, Normalisieren, Einsatzhärten, Nitrocarburieren).

Ansprechpartner

Waldemar Popp – Leiter Entwicklungsabteilung

Telefon: 036948 – 820 12
Telefax: 036948 – 820 36

E-Mail: wpopp@eliog.de

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