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Sintern

Dieser Begriff beschreibt eine Methode zur Produktion von Werkstoffen, infolgedessen feinkörnige, keramische oder auch metallische Stoffe gewöhnlich unter Druckerhöhung mittels Temperaturen unterhalb deren eigener Schmelztemperaturen erhitzt werden.

Dieses Verfahren findet vor allem in der Keramikindustrie aber auch in der Metallurgie Anwendung, wobei körnige bzw. pulvrige Stoffe vermischt und durch Wärmebehandlung miteinander verbunden werden. Nachdem die Pulvermassen in die Form des gewünschten Werkstücks gebracht wurden, entweder durch Verpressen der Pulvermassen oder durch Formung und Trocknung, wie es bei der Herstellung von Tongut geschieht, wird der sogenannte Grünling mittels Wärmebehandlung unterhalb der Schmelztemperatur verdichtet und ausgehärtet.

Sintern ermöglicht die Verschmelzung von Ausgangsstoffen, welche sich andernfalls gar nicht oder nur sehr schwer zu einem neuen Stoff verbinden lassen könnten. Es funktioniert in drei Schritten: Zunächst geschieht die Verdichtung des Grünlings, im Zuge des zweiten Schritts kommt es zu einer wesentlichen Minimierung der Porosität und zuletzt wird die gewünschte Festigkeit der Werkstoffe erzielt.

Sinterprodukte finden vielseitig Anwendung. So z.B. in der Automobilindustrie, in Form von Lagerschalen, Motorenbauteilen, Bremsbelägen etc. doch auch die Zahntechnik verwendet das Sintern als Verfahren zur Herstellung von Keramikzähnen und Verblendschalen.

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