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Heat-Soak-Testen

Bei diesem Verfahren handelt es sich um einen Heißlagerungstest, der bei Einscheibensicherheitsglas (ESG), das beispielsweise bei Verglasungen in Sport-, Tennis-, Turnhallen wie auch in Schwimmbädern zum Einsatz kommt, da diese ballwurfsicher sein müssen, Anwendung findet.

In einem sogenannten Heat-Soak-Ofen wird das vorgespannte Glas über längere Zeit einer Wärmebelastung ausgesetzt und im Anschluss daran plötzlich abgekühlt, wobei eine gleichmäßige Spannungsverteilung innerhalb des Stoffes erzielt wird. Somit wird das Bruchverhalten wie auch die Biegefähigkeit dahingehend verändert, dass es in stumpfe, lose zusammenhängende Krümel zerbricht und die Verletzungsgefahr infolge eines Bruches im Alltag wesentlich verringert wird.

Die in einem Heat-Soak-Ofen geprüften Gläser werden als ESG-H bezeichnet. Durch die Wärmebehandlung des Glases werden optimale Stoffeigenschaften erzielt, die im Gegensatz zum Ausgangserzeugnis die Sicherheit wesentlich erhöhen. ESG-H ist demzufolge biegsamer, schlagfester sowie temperaturbeständiger als nicht vorgespanntes Glas und wird in der Maschinenindustrie, im Fahrzeugbau sowie in jeglichem Bereich mit hohen thermischen Belastungen eingesetzt.

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